IGEL Rothenkirchen

Interessengemeinschaft Landschaftsschutz Rothenkirchen

IGEL verteilt Wurfzettel in Rothenkirchen — 30. Dezember 2016

IGEL verteilt Wurfzettel in Rothenkirchen

Am Donnerstag, den 29.12.16 hat IGEL Wurfzettel an alle Haushalte Rothenkirchens verteilt, um die Bürger über den derzeitigen Stand der Planung für den Windpark am Wehrdaer Berg (Wildacker, am Küppel) zu informieren.

Hier nochmals die Informationen aus dem Wurfzettel:

 

Liebe Vereinsmitglieder/-innen aus der Gemeinde Burghaun,

im Bereich Haunetal, insbesondere der Gemarkung Wehrda, sollen 6 Windkraftanlagen errichtet werden (HEF 55 und HEF 54).

Wir, IGEL e.V. – Landschaftsschutz Rothenkirchen, eine Bürgerinitiative der Marktgemeinde Burghaun, setzt sich für den Schutz der intakten Natur und des Landschaftsbildes ein. Wir erhalten derzeit eine Vielzahl von Anfragen hinsichtlich des Baues von Windkraftanlagen. Aufgrund von Recherchen geben wir folgende Informationen an Sie weiter:

  • Das Windvorranggebiet HEF 55, ein Waldstück (Wildacker u. Küppel)  zwischen Rothenkirchen und Wehrda, ist für den Bau von 4 Windrädern(Höhe 204m) vorgesehen; 2 WKAs Richtung Schletzenrod/Wetzlos.
  • Ein Investor  hat bereits dort einen Windmessmast (Höhe 120 m) errichtet, um die Windhäufigkeit festzustellen; ein Indiz für den zeitnahen Bau von Windrädern. Ein weiterer Messmast folgt.
  • Wir, IGEL e.V., sehen bekannte und nachweislich erhebliche, naturschutzrechtliche Bedenken gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in diesem Gebiet z.B. Mopsfledermaus und deren Habitate, Rotmilan, Wespenbussard, Waldschnepfe, Uhu,  Vogelzugkorridor, Altholzbestände etc.
  • Gemäß Beschluss der Regionalversammlung Nord wird im Vorranggebiet HEF 55 der Bestand von Wochenstuben der Mopsfledermaus ausgeschlossen. Hier bestehen erhebliche Bedenken, da diese nachgewiesen wurden. Augenscheinlich werden hier bewusst gutachterliche Nachweise verschwiegen und eingebrachte Widerstände nicht berücksichtigt.
  • Der Bereich befindet sich im Wassereinzugsgebiet mehrerer Tiefbrunnen der Gemeinde Burghaun mit noch qualitativ hochwertigem Trinkwasser.
  • Lärm und Schattenschlag kann nicht ausgeschlossen werden, siehe ggf. auch die Berichte vom Rohrbachtal in der Hersfelder Zeitung.
  • Anstatt einer„WindEnergieDividende“ kommt ein Immobilienwertverlust.

Aus diesen Gründen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Gemeinde Haunetal den Bau von Windkraftanlagen befürwortet. 80% der Einwohner Rothenkirchens haben Einwände beim Regierungspräsidium Kassel eingelegt und gegen die Errichtung von Windrädern votiert ohne rechtliche Würdigung.

IGEL e.V. wird intensiv Argumente gegen den Bau der Windräder im Bereich HEF 55 vortragen und weiterhin informieren (www.igel-rothenkirchen.de). Werden Sie Mitglied, anonym und kostenfrei. Eine Online-Petition ist auch über diese Webseite möglich. Eine anwaltliche Beratung wurde veranlasst; hier wäre eine finanzielle Unterstützung sehr hilfreich. IBAN: DE54 5305 0180 0073 0073 53

Wir wünschen allen ein friedvolles Jahr 2017.

Es wird ernst: Juwi plant den Bau von 4 Windkraftanlagen am Wehrdaer Berg — 12. November 2016

Es wird ernst: Juwi plant den Bau von 4 Windkraftanlagen am Wehrdaer Berg

Liebe Vereinsmitglieder/-innen aus der Gemeinde Burghaun,

am 7.10.2016 verabschiedete die Regionalversammlung in Kassel den Teilregionalplan Energie für Nord- und Osthessen. Hierbei wurden alle Windvorrangflächen unserer Region festgelegt. Alle Informationen zum Teilregionalplan, speziell zu den für Rothenkirchen relevanten Gebieten FD 10 und HEF 55 finden sie hier.

Mit der Verbaschiedung des Teilregionalplans wurden zudem weitere unerfreuliche Neuigkeiten bekannt:

Im Bereich Haunetal, insbesondere der Gemarkung Wehrda, sollen Windkraftanlagen errichtet werden (HEF 55).

Mit einer Petition wollen wir ein klares Zeichen in Richtung RP Kassel und Hessisches Wirtschaftsministerium setzen, dass es sich die Bürger nicht mehr gefallen lassen, bei solch weit reichenden Entscheidungen übergangen zu werden.

Hier geht es zur Petition

Wir erhalten derzeit eine Vielzahl von Anfragen hinsichtlich des Baus von Windkraftanlagen aus der Gemeinde Haunetal. Aufgrund von Recherchen geben wir folgende Informationen an Sie weiter:

  • Das Windvorranggebiet HEF 55, ein Waldstück zwischen Rothenkirchen und Wehrda, ist für den Bau von Windrädern vorgesehen.
  • Ein Investor wird in Kürze dort einen Windmessmast errichten, um die Windhäufigkeit festzustellen.
  • Wir, IGEL e.V., sehen bekannte und nachweislich erhebliche, naturschutzrechtliche Belange gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in diesem Gebiet z.B. Mopsfledermaus, Rotmilan, Waldschnepfe, Uhu, Altholzbestände etc.
  • Gemäß Beschluss der Regionalversammlung Nord wird im Vorranggebiet Hef 55 der Bestand der Mopsfledermaus ausgeschlossen. Hier bestehen erhebliche Bedenken, da vorhandenen Wochenstuben der Mopsfledermaus nachgewiesen wurden. Augenscheinlich werden hier bewusst gutachterliche Nachweise verschwiegen und eingebrachte Widerstände nicht berücksichtigt.
  • Der Bereich befindet sich im Wassereinzugsgebiet mehrerer Tiefbrunnen von Rothenkirchen, die mit noch qualitativ hochwertigem Trinkwasser die Wasserversorgung sicherstellen.
  • Mit dem Bau und dem Betrieb der Windkraftanlagen wird es zu erheblichen Belastungen für Mensch und Natur kommen, z.B. Lärm, Schall, Vogelzugkorridor.
  • Anstatt einer„WindEnergieDividende“ kommt ein Immobilienwertverlust.

Aus diesen Gründen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Gemeinde Haunetal den Bau von Windkraftanlagen befürwortet. 85% der Einwohner Rothenkirchens haben Einwände beim Regierungspräsidium Kassel eingelegt und gegen die Errichtung von Windrädern votiert, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen.

Der IGEL braucht Ihre Mithilfe! — 13. April 2015