hef55

Anmerkung von IGEL:

Das Windvorranggebiet HEF 55 ist im Osten um 15 ha verkleinert worden, um eine Windkraft-Umzingelung der Orte Wehrda und Stoppel zu verhindern.

Trotzdem können wir mit dem neuen Flächensteckbrief nicht zufrieden sein:

Ähnlich wie im Gebiet FD 10 ist nach Kenntnissen von IGEL auch in HEF 55  durch verschiedene Gutachten ein Mopsfledermausvorkommen festgestellt worden. Trotzdem schreibt die Behörde im neuen Steckbrief, dass sich „aus der Überprüfung der artenschutzrechtlichen Themen, also besonders der Mopsfledermaus, keine grundlegenden Hinderungsgründe für die Umsetzung des Vorranggebietes ergeben.“

IGEL hat daraufhin beim RP Kassel die Einsicht in die bisher bekannten Mopsfledermausgutachten für das Gebiet HEF 55 gefordert. Zusammengefasst bestätigte uns die Artenschutzbeauftragte Frau Bold das Vorhandensein eines von der Firma juwi in Auftrag gebenes Gutachten. Dieses Unternehmen plant bereits seit ,mehreren Jahren den Bau von Windkraftanlagen im Gebiet HEF 55.

Das Gutachten dürfe jedoch laut Frau Bold nicht herausgegeben werden, weil der Auftraggeber des Gutachtens (juwi) durch die Herausgabe einen wirtschaftlichen Nachteil zu erwarten hätte. Wir folgern daraus, dass dem RP Kassel als Genehmigungsbehörde das Mopsfledermausvorkommen in HEF 55 hinlänglich bekannt sein müsste, jedoch -aus welchen Gründen auch immer- bei der Ausweisung des Windvorranggebietes nicht berücksichtigt wurde.

Die vollständige Antwort von Frau Bold konnen sie hier nachlesen.

 

 

Zum Vergleich der vorherige Flächensteckbrief von HEF 55:

 

hef55-alt