Windkraftanlagen prägen das Landschaftsbild nachhaltig. Aufgrund ihrer Höhe von teilweise über 200 m sowie ihren Standpunkten in exponierter Lage sind sie über mehrere Kilometer weit sichtbar. In unmittelbarer Nähe ist die Verunstaltung durch gerodete Waldgebiete noch deutlicher erkennbar.
Zur Beeinträchtigung des Landschaftsbildes gibt es zahlreiche Studien und Expertenmeinungen, von denen hier die wichtigsten aufgzeigt werden sollen. Wie die geplanten Windräder das Landschaftsbild Rothenkirchens beeinträchtigen, können Sie an der obigen Visualisierung gut erkennen.

Studien belegen die negative Beeinflussung des Landschaftsbildes
In vielen Studien konnte aufgezeigt werden, dass Menschen eine Landschaft als unattraktiv im Sinne von Ästhetik und Schönheit empfinden, sobald dort Windkraftanlagen vorhanden sind. Das bedeutet, das Landschaftsbild erfährt eine Entwertung durch Windkraftanlagen.
Dies spiegelt sich auch in den Anmerkungen der Flächensteckbriefe wider. Windkraftanlagen sind großtechnische Strukturen, die sich ästhetisch nicht in naturgeprägte Umwelten, wie sie Landschaften darstellen, einfügen. Windkraftanlagen werden als zerstörerische Eingriffe in Natur und Landschaft empfunden.

Behörden erkennen die schädigende Wirkung
Behörden sprechen von einer Schädigung der Landschaft durch Windkraftanlagen. Im Genehmigungsverfahren wird von offizieller Seite selbst von einer “Vorbelastung” beziehungsweise “Vorschädigung” gesprochen, wenn bereits Windkraftanlagen vorhanden sind. Daraus folgt, dass Windkraftanlagen eine bewusste Schädigung der Landschaft sind.
Das Errichten von Windkraftanlagen ist dementsprechend besonders fahrlässig, wenn es noch keine Vorschädigung gibt.

Kunsthistoriker warnen vor Windkrafträdern!
Auf dem Kunsthistorikertag in Greifswald am 21.03.2013 warnen Denkmalpfleger und Kunsthistoriker vor der Zerstörung der jahrhundertealten Kulturlandschaften durch Windkraftanlagen. Professor Kilian Heck von der Uni Greifswald führt aus, dass die Windkraft-Technologie bereits weite Landstriche verschandelt habe.
500 Denkmalpfleger und Kunsthistoriker haben sich auf eine entsprechende Resolution zur Verschärfung bei Genehmigungen von Windkraftanlagen geeinigt.