Liebe Vereinsmitglieder/-innen aus der Gemeinde Burghaun,

am 7.10.2016 verabschiedete die Regionalversammlung in Kassel den Teilregionalplan Energie für Nord- und Osthessen. Hierbei wurden alle Windvorrangflächen unserer Region festgelegt. Alle Informationen zum Teilregionalplan, speziell zu den für Rothenkirchen relevanten Gebieten FD 10 und HEF 55 finden sie hier.

Mit der Verbaschiedung des Teilregionalplans wurden zudem weitere unerfreuliche Neuigkeiten bekannt:

Im Bereich Haunetal, insbesondere der Gemarkung Wehrda, sollen Windkraftanlagen errichtet werden (HEF 55).

Mit einer Petition wollen wir ein klares Zeichen in Richtung RP Kassel und Hessisches Wirtschaftsministerium setzen, dass es sich die Bürger nicht mehr gefallen lassen, bei solch weit reichenden Entscheidungen übergangen zu werden.

Hier geht es zur Petition

Wir erhalten derzeit eine Vielzahl von Anfragen hinsichtlich des Baus von Windkraftanlagen aus der Gemeinde Haunetal. Aufgrund von Recherchen geben wir folgende Informationen an Sie weiter:

  • Das Windvorranggebiet HEF 55, ein Waldstück zwischen Rothenkirchen und Wehrda, ist für den Bau von Windrädern vorgesehen.
  • Ein Investor wird in Kürze dort einen Windmessmast errichten, um die Windhäufigkeit festzustellen.
  • Wir, IGEL e.V., sehen bekannte und nachweislich erhebliche, naturschutzrechtliche Belange gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in diesem Gebiet z.B. Mopsfledermaus, Rotmilan, Waldschnepfe, Uhu, Altholzbestände etc.
  • Gemäß Beschluss der Regionalversammlung Nord wird im Vorranggebiet Hef 55 der Bestand der Mopsfledermaus ausgeschlossen. Hier bestehen erhebliche Bedenken, da vorhandenen Wochenstuben der Mopsfledermaus nachgewiesen wurden. Augenscheinlich werden hier bewusst gutachterliche Nachweise verschwiegen und eingebrachte Widerstände nicht berücksichtigt.
  • Der Bereich befindet sich im Wassereinzugsgebiet mehrerer Tiefbrunnen von Rothenkirchen, die mit noch qualitativ hochwertigem Trinkwasser die Wasserversorgung sicherstellen.
  • Mit dem Bau und dem Betrieb der Windkraftanlagen wird es zu erheblichen Belastungen für Mensch und Natur kommen, z.B. Lärm, Schall, Vogelzugkorridor.
  • Anstatt einer„WindEnergieDividende“ kommt ein Immobilienwertverlust.

Aus diesen Gründen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Gemeinde Haunetal den Bau von Windkraftanlagen befürwortet. 85% der Einwohner Rothenkirchens haben Einwände beim Regierungspräsidium Kassel eingelegt und gegen die Errichtung von Windrädern votiert, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen.

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